Ich frier mir zur Zeit alles ab. Es sind sage und schreibe morgens nur 13 (in Worten: dreizehn) Grad, das ist saukalt! Und tagsueber werden es nur 25 Grad. Und es hat gestern sogar geregnet! Anyway, alle lachen mich aus, weil ich mit Jeans, Socken und drei Pullovern rumlaufe. Ehrlich, ich weiss nicht wie es in Deutschland ausgehalten habe, das ist sooo bitterkalt.
Auf der anderen Seite bin ich richtig gluecklich mit meinem Auto, ich habe irgendwann gestern die 1000 Kilometer Marke geknackt - und das in nicht mal einem Monat. Mit meinem Cuore hab ich ja grad mal 3000 km im Jahr gemacht. Die Kilometer kommen durch die taegliche Fahrt zur Bahn zustande und dann einkaufen und so, weil hier in Australien die Distanzen einfach anders sind. Zum naechsten Shoppingcenter in Midland sind es zB 30 km einfache Fahrt...
Ich auf großer Reise, zur Zeit in Australien. Wo ich bin, was ich mache, hier könnt ihr es erfahren.
Donnerstag, 26. Februar 2009
Kalte Kilometer
Montag, 23. Februar 2009
Beedleup Falls & Cascades
Nach meiner anstrengenden Tour auf dem Margaret River musste ich einen Ruhetag einlegen. Da es allerdings etwas langweilig ist, den ganzen Tag vorm Fernseher zu verbringen, hab ich mir die Umgebung von Pemberton ein bissel naeher angeschaut, und bin dabei auf zwei allerliebste Wasserspiele gestossen.
After the very tiring tour on the Margaret River we needed a day off. Because it's so boring the spend the whole day scooped up in front of the TV, we went out to have a look around Pemberton and found some nice and quiet watergames.
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| Beedleup Falls & Cascades |
Dienstag, 10. Februar 2009
Aua
Am Wochenende hatte ich ein bisschen Spass, habe Rosco besucht, Crabben gefangen und Jetski gefahren (mehr Informationen, Bilder und Videos spaeter). Und weil ich zuviel Spass hatte, brauchte ich mal wieder einen Daempfer, den ich mir dann auch gleich selber verpasst habe.
Eigentlich wollte ich nur vom Boot auf den Bootssteg gehen. Dummerweise bin ich aber mit dem Fussballen von der Kante des Stegs abgerutscht und konnte mich gradso noch auf den Bootssteg nach vorne werfen, weil ansonsten waere ich zwischen Boot und Steg ins Wasser geknallt. Irgendwie hab ich dabei es aber geschafft, mir meinen Oberschenkel am Steg zu rammen. Ergebnis ist weniger Haut, dafuer aber ein richtig schoener grosser blauer Fleck, der sich immer dann bemerkbar macht wenn ich rumlaufe. Und weil nur geteiltes Leid halbes Leid ist, hier ein paar schoene Fotos.
I had some fun on the weekend, visited Rosco, gone crabbing and jetskiing (more information, pictures and videos later). And because I had such a high I needed to get down, which I promptly got.
I just wanted to get from to boat onto the jetty. Unfortunately I slipped with the ball of my feet from the edge of the jetty and barely managed to throw myself forward on the jetty, because otherwise I would have slipped into the water between boat and jetty. But alas, somehow I managed to hit my thigh against the jetty. I lost some skin as a result, but in exchange I got a very big bruise, which hurts as soon as I start walking. And because misery loves company, here some pictures of my leg.
Dienstag, 3. Februar 2009
Margaret River Bushtucker Tour
Hier mal wieder ein Bericht über etwas was ich in meinem Urlaub unten in Pemberton gemacht habe. Über Internet und Reiseführer habe ich über die Margaret River Bushtucker Tour erfahren, und da Pemberton und Margaret River nicht unbedingt nebeneinander liegen, war ein langer Tag angesagt.
Die Region Margaret River ist bekannt und beliebt für die Weine, und man kann Wein Test Touren machen. Normalerweise wird man dabei in einen Bus verfrachtet und von Weingut zu Weingut gefahren, wo man sich dann durch trinkt. Am Ende ist es egal wo man ist weil man sowieso nichts mehr mitbekommt. Zur Abwechslung hab ich den Alkohol links liegen und diese Erfahrung ausgelassen. Vielleicht später mal.
Margaret River ist aber ein Fluss (wie der Name schon sagt), und dieser war diesmal das Ziel. Die Tourleute haben Kanus und einen Führer zur Verfügung gestellt, und in einer Gruppe von zehn Mann ging es dann los, von der Mündung des Flusses aufwärts. Die ganze Paddelei im Kanu war ziemlich kompliziert (aber auch spaßig) weil jedesmal wenn der Wind aufgefrischt hat (was eigentlich immer war) hat der das Kanu abgetrieben, egal wie viel wir auch im Kanu gepaddelt haben.
Unterwegs haben wir auf der etwas sumpfigen Boogaloongar Insel gestoppt die voll mit Papierrindenbäumen war. Normalerweise liegt die Insel unter Wasser, aber es hatte sowenig geregnet im Winter dass sie austrocknen konnte. Die Papierrindebäume sind sehr interessant, die wachsen verknotet und man kann die Rinde in langen Streifen abziehen. Die Rinde ist wind und wasserdicht, und Aborigines nutzen sie deshalb als Regenschutz oder bauen damit Humpies, das sind kleine Hütten.
Nach einer kleinen Paddelrunde haben wir dann wieder angehalten. Margaret River liegt an der Kap Küste (Cape Coast) im Südwesten von West Australien. Im Norden ist Kap Naturaliste, im Süden ist Kap Leeuwin, in der untersten Ecke von Australien, wo der Indische Ozean und das Südpolarmeer sich treffen. Diese beiden Kaps verbindet der Kap zu Kap Treck (Cape to Cape Track), ein 137 km langer Wanderweg (5 bis 7 Tage). Dieser Wanderweg passiert Margaret River, und so haben wir die Chance genutzt, ein bisschen zu wandern. Allerdings nicht für lange, weil das Mittagessen auf uns gewartet hat. Und das war ein Abenteuer für sich.
Als Bushtucker bezeichnet man alle Lebensmittel die man in Australien im Outback finden kann. In einer kleinen Lichtung hat der Tourguide einen kleinen Tisch mit allen möglichen Obst und Gemüse und Fleisch und Gewürzen gedeckt, die man nicht auf Farmen findet und nicht kultiviert werden. Es war alles sehr lecker und hat gut geschmeckt - das einzige Problem, weil das ganze schon wieder so lange her ist und ich mir keine Notizen gemacht habe kann ich nicht mal sagen was ich genau alles hatte.
Was ich aber auf jeden Fall mir gemerkt habe sind die Witchetty Grub, eine hässliche weiße und verdammt große Motten Made oder Larve. Zum Glück war die Larve schon tot und netterweise auch mariniert, allerdings musste ich mich echt erstmal überwinden um zu zubeißen. Der Kopf der Larve war relativ knusprig, und der Rest der Larve war eher - hm, so richtig fällt mir da keine passende Beschreibung ein. Da müsst ihr wohl oder übel schon die Tour selber mitmachen ;) Anyway, im Fotoalbum sind ein paar herrliche Aufnahmen von meinem Gesicht während ich die Larve esse zu sehen. So, und alles andere was es zum probieren gab war einfach nur fantastisch und einen Versuch wert und mal was anderes.
Nach diesem doch etwas anderen Mittagessen sind wir wieder wandern gegangen, diesmal war eine der vielen kleinen Höhlen unser Ziel. An der Decke des Höhleneingangs hatte war ein richtig großes Bienennest, von dem ein Teil (die Waben voll mit Honig) zu Boden gefallen war. Die Bienen waren aber ruhig, so das wir auf einen Kriechgang in die Höhle konnten. Die Höhle hat im 18. Jahrhundert als Obdach für Schiffbrüchige gedient. Die Höhle war allerdings nicht sehr groß, und man musste durch robben, so dass ich etwas schmutzig wurde und meine Hose am Hintern aufgerissen habe (so und grad heute hab ich auch den Reißverschluss in die Knie gezwungen, so dass ich mal wieder shoppen gehen muss).
Die Tour hat dann mit einem kleinen Kanu Wettrennen zurück zur Mündung abgeschlossen. Unser Kanu hat gewonnen und als Belohnung gab es dann eine Flasche Margaret River Wein :) Und weil ich in der Höhle so schmutzig geworden bin, habe ich noch einen Abstecher an den Strand zum baden gemacht, um dann den Tag im Pemberton Pub mit einem kalten Bier ausklingen zu lassen.
Okay, for a change a post about something I did on my hols down in Pemberton. Thanks to Internet and travel guide I found the Margaret River Bushtucker Tours, and because of Pemberton and Margaret River (the town) not even being close to each other we had a long day.
Margaret River (that is, the region) is very famous and popular for its vineyards and wineries, and there are wine tasting tours available. For this, you usually get packed into a bus with heaps of other people and go from one tasting to the next and in the end it doesn't matter where you are because you are just plain drunk. We, for a change, skipped this part and went to another kind of tour. Maybe later.
Margaret River is also the name of a river, and that's where we went this time. Those Bushtucker Tour guys provided us with a canoe and an experienced guide, and in a group of ten off we went from the river mouth river up. Riding in the canoe was rather awkward (and fun too) because as soon as the wind picked up (which was all the time) the canoe was blown away, however much we paddled.
On the way we stopped to have a look at a kind of swampy island called Boogaloongar Island full of Paperbark Trees. Normally, there isn't an island at all, but there wasn't enough rain in the winter, so it dried out a bit. The paperbark trees are very interesting, they grow very knotted and gnarly and you can peel the bark of the tree in big stripes. The bark is wind and watertight, so that the Aborigines use it to build small huts called humpy or as raincoats.
After some more paddling we stopped again and went for a walk. Margaret River is located on the Cape Coats in the south west of WA. North of Margaret River is Cape Naturaliste, south is Cape Leeuwin on the bottom south corner of Australia, where the Indian Ocean meets the Southern Ocean. Connecting those two capes is the Cape to Cape walking track (137 km, 5 to 7 days). With this track passing Margaret River it was a good chance to take some steps along. But not for long, as lunch was waiting for us. At that was an adventure in itself alone.
Bushtucker refers to any food native to Australia, most commonly found in the Outback. So, in a small clearing, the tour guide set the table with all kind of fruit and veggies and meat and seasoning you can find in Australia which don't grow on farms and aren't cultivated. It was really tasty and yummy - the problem is because it's already been so a long time and I didn't exactly made notes I can't even tell you what I had.
But I definitely remember the witchetty grub, an ugly & white & bloody big moths larvae. Lucky me this thing was already dead and marinated, but still, I really had to convince myself to take the first bite. The head of the larvae was really crunchy, while the rest of the body - hm, I can't really describe it. Guess you have to take the tour by yourself to find out ;) Anyway, in the photo album are some very good pictures of my face while eating. Oh, and all the other stuff was just bloody fantastic and really worth a try and something different.
After this lovely lunch we went for a walk again, this time to one of the smaller caves around this area. On the ceiling of the cave entry was a really really huge bee hive, with part of it (the honeycombs) scattered around the floor. But the bees were quiet this arvo, so we could take a crawl around the cave. This cave was used as shelter when in the eighteenth century a ship wrecked on the coast. But it wasn't very big, and you literally had to crawl through, and I got very dirty and ripped my trousers (and today I also destroyed the zipper, so I have to go shopping).
The tour finished off with a race in the canoes back to the river mouth. We won and got a bottle of fine Margaret River wine for our trouble :) And because I got so dirty in the cave, the day finished off with a side trip to the beach for a swim and then a nice cold beer in the Pemberton pub.
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| Margaret River Bushtucker Tour |

