Samstag, 18. Juli 2009

Zurueck

Ich weiss nicht welcher Teufel mich geritten hat, aber weil ich ja so gerne fliege, bin jetzt zur Abwechslung mal nach D fuer drei Wochen geflogen. Da weder Quantas noch Emirates aber Leipzig/Halle anfliegen, und ich nicht in Frankfurt landen wollte weil dass doch sooo guenstig gelegen ist, bin ich mit Air France ueber Paris geflogen, und somit praktisch an der Haustuer angekommen. Dummerweise hat es natuerlich mein Gepaeck nicht geschafft, dass ist in Paris stecken geblieben, und wurde mir dann 12 Stunden spaeter per Auto nachgeliefert.

Zeit zum reisen hab ich jetzt, weil ich meinen Job bei Michael in der Computerfirma aufgeben musste. Mein Visa erlaubt mir nur, sechs Monate fuer einen Arbeitgeber zu arbeiten, und diese Frist war dann jetzt leider voll, so dass ich gehen musste. Ich hab zum Abschied zwar diesmal keinen Kuchen gebacken, dafuer aber ein paar Platten Fingerfood hergerichtet. Und als Abschiedsgeschenk hab ich einen iPod bekommen :)

Hier in D ist dann aber erstmal alles komisch, und es gibt ein paar Sachen die fallen mir gleich auf:

  • Die Fenster hier gehen ganz auf, in Oz bin ich bis jetzt nur zur-Seite oder nach-oben Schiebefenster begegnet, oder aber man leiert das Fenster nach draussen raus, was dem Luftaustausch nicht sehr foerderlich ist.
  • Das Deutsch klingt so komisch. Erstmal saechseln hier alle, und dann im Fernsehen die englischen Serien klingt dass alles so falsch auf deutsch!
  • Die Autos fahren hier alle auf der falschen Seite. Und ich bin dann mit dem Fahrrad zum Zug, und tatsaechlich gleich erstmal auf die linke Seite gewechselt, und musste dann feststellen dass mir ein Auto auf meiner Seite entgegen kam.
  • Deutsche und englische Tastaturen sind sehr unterschiedlich. Das ist dann doof, wenn man mit einer englischen Tastatur sein Passwort aendert und sich nur merkt welche Tasten man drueckt, und dass dann mit der Deutschen das Passwort nicht funktionert weil auf den Tasten andere Buchstaben und Zeichen sind.
  • Es gibt viel mehr Wasser hier. Wir haben im Flugzeug eine schoene Runde ueber dem Flughafen gedreht, und ueberall waren See und Fluesse und Baeche.
  • Es ist alles so gruen! Ueberall wuchert etwas, Baeume, Buesche, Unkraut, es gibt selbst mittdendrin soviele Baeume und so, Wahnsinn! Und dann ist die Erde ja richtig schwarz! In Perth ist irgendwie immer alles voller Sand, selbst wenn man 20 km vom Strand weg ist, und im Outback gibt es ja nur rote Erde. Und es riecht auch ganz anders, irgendwo "reicher" im Sinne von mehr Aroma.
  • Es gibt keine Dosen, und auf Pflaschen gibts den Pfand, und es wird richtig extrem recycling gemacht.
  • Es gibt viel mehr Verkehr auf den Strassen, die Strassen sind alle so eng dass ich nicht weiss wie da zwei Autos nebeneinander passen koennen, und ich weiss jetzt auch warum in Australien immer alle sagen dass ich so verrueckt fahre, aber ich bin ja harmlos gegen das was hier auf den Autobahnen abgeht, das ist ja nicht mehr christlich. Die Autobahnfahrten machen mich jetzt richtig nervoes.

Okay, soviel erstmal zum ersten Update. Heute abend geht es zu einem Freiluft Mittelater Musical, fragt mich bitte nicht...

I really don't know what hell came over me, but because I really like flying I went back to Germany for three weeks. As I'm staying with me parents and they got an aipprt at the doorstep which isn't served by Quantas and Emirates, I booked my flight with Air France and had a stop over in Paris. Unfortunately me luggage got bogged down in Paris, so I got in twelve hours later home delivered.

I have time to travel now becaue my working holiday visa just allows me to work for one employer for six months, and those six months were up so I had to leave Michael and his computer company. I kinda traditionally make some farewell cakes, but this time I just prepared some finger food plates for the office, and I got an iPod as farewell present :) Thanks guys!

Here in Germany everything is different to begin with, and some stuff just stands out:

  • The windows open all the way! Finally, airflow is possible! No sliding or wind-out windows any more, no, all the way open like you would open a door! Fantastic! I don't suffocate anymore, I can breathe!
  • German sounds very funny. Everyone is speaking with a dialect on the street, and the german translation of english TV series is just wrong. On top of everything, German has a formal way and an informal way to speak with people, depending on how well you know them, whereas in english this doesn't matter, so I actually have to doublethink.
  • All the cars are driving on the wrong side. And when I took my old pushbike to get to the train station I turned onto the left side and suddenly there was a car coming towards me.
  • German and english keyboards are very different. This complicates life, I changed my password with an english keyboard, but just remembered which keys I pressed, but not which characters, and now I can't login with the german keyboard as the characters on the keys are completely different.
  • There is so much water around! With the plane having to circle before landing you could see lakes, and rivers and creeks everywhere.
  • It's so green! Everywhere something is growing - trees, bushes, plants, weeds - everywhere there are trees and green stuff. And the soil itself is black, not sand as in Perth or red soil like in the outback. And you won't believe that, but you can actually smell the soil and the plants, the air is "richer", has more body.
  • There are no cans, and all bottles are with refund up to 50 EuroCent, and everyone is doing extreme recycling.
  • There is much more traffic on the streets, the streets themselves are all very narrow and small so that I don't know how two cars can fit there, and I understand now how everyone in Oz is saying I'm driving like crazy, but honestly, I'm harmless compared to what's happening here on the Autobahn, that's just plain mental. I'm really getting nervous now when I have to go on the Autobahn, and I'm not even driving yet cos of my problem with the left and the right.

That's it for now, this evening I'm going to a Medieval Open Air Musical...

Mittwoch, 8. Juli 2009

Farbenspiele

Am Samstag war ich beim Paintball. Fuer alle die sich darunter nichts vorstellen koennen, Paintball ist ein Spiel, bei denen man mit Luftdruckgewehren und Plastekugeln gefuellt mit Farbe aufeinander schiesst - das ist wie Cowboy und Indianer, halt nur moderner.
Es war das zweite Mal, dass ich Paintball spielen war. Das erste Mal war im Januar zum Australia Day, und das war damals fuer mich als Neuling zu viel. Es war sehr professionell aufgezogen, alle anderen Spieler hatten jede Menge Erfahrung und Top Ausruestung, wohin ich entgegen mit Leihsachen gespielt habe - was darin resultiert hat, dass mein Paintballgewehr nur die halbe Distanz geschossen hat und ich somit eh immer sofort rausgeflogen bin. Ausserdem war es richtig schlimm heiss und wir haben wir auf einem grossen Feld im Busch gespielt, so dass ich konditionsseitig schlapp gemacht habe.
Anyway, die Plastekugeln koennen ganz schoen weh tun wenn man getroffen wird. Aus diesem Grund ist auf jeden Fall eine Schutzmaske notwendig, und unter dem "Kampfanzug" (das klingt bescheuert) traegt man auch normale Sachen die die Kugeln etwas abprallen lassen. Wenn man getroffen wird, platzen die Kugeln und die Farbe macht einen schoenen grossen Klecks. In diesem Fall geht das Gewehr nach oben, zusammen mit den Haenden, und man verlaesst ganz langsam und gemuetlich das Spielfeld.
Falls die Kugeln nicht platzen, also solange man keinen Farbkleckser hat, kann man auch weiterspielen. Dummerweise tut es ganz schoen weh, wenn man getroffen wird und die Kugel nicht platzt. Das ist dann als wie man mit kleinen Steinen beworfen wird und tut hoellisch weh, ausserdem muss man sich dann ueber blaue Flecken an den unmoeglichsten Stellen nicht wundern.

Paintball July 2009

Sonntag, 5. Juli 2009

Meine Fuesse!!!

Hier ein Bild von mir und meinen Einkaufstueten. Ich hab meine Liste fleissig abgearbeitet, hab fast alles zusammen. Dafuer bin ich aber auch durch alle Geschaefte durch, manchmal sogar zweimal. Dummerweise war das mit extrem viel laufen verbunden, und ich bin einfach nur fertig. Deswegen die Bilder von gestern morgen oder so.

good morning

So schaue ich aus wenn ich frueh um 6:30 aufstehe. Wie man erkennen kann, brauch ich dringend einen Haarschnitt. Ich hab zwar uebrigens meine Brille auf, nur ich glaub meine Augen waren nicht offen. Anyway, ich musste gestern so frueh aufstehen, weil ich einen langen Tag vor mir hatte. Mehr zu dem Tag spaeter, ich geh jetzt naemlich Souvenir shoppen.